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„Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ – ein Mutmacherfilm

In dem Film „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ geht es um – wie er auch im Film einmal betitelt wird – und den „grauen Mäuserich“ Walter, der im Negativarchiv des LIFE Magazins arbeitet. Wir treffen ihn in einem Abschnitt seines Lebens, der geprägt davon ist, zu arbeiten, sich um andere zu kümmern, zu funktionieren, nicht aufzufallen. Er wirkt unscheinbar, oft abwesend, in seinen Tagträumen vertieft. Er träumt von Abenteuern, vom Erleben der Welt, von der Liebe. Man erkennt seine Sehnsucht, aber auch seine Angst bzw. das Gefühl, dass sein Leben, wie es gerade ist, gesetzt und nicht veränderbar ist.

All dies soll sich im Laufe der Geschichte ändern. Denn das Leben teilt ihm nämlich eine große Aufgabe zu. Das Titelbild für die letzte Ausgabe des LIFE Magazins zu finden. Und so macht er sich auf die Reise seines Lebens. Er geht hinaus in die Welt, er besiegt seine Furcht und seine Ängste. Er erlebt endlich seine Abenteuer. Der Film ist so wunderschön gemacht. Die Bilder und die Musik ziehen einem in den Bann. Aber vor allem die Geschichte ist es, die berührt, die einem zum Nachdenken über das eigene Leben animiert und die einem Mut machen kann. Nämlich den Mut, das eigene Leben zu leben. Hinauszugehen in die Welt. Auch auf die Gefahr, dass vielleicht Rückschläge drohen. Denn so geht es unserem Protagonisten Walter auch. Es läuft auch auf seinen Abenteuern nicht immer alles glatt. Und doch gibt er nicht auf. Er geht weiter. Schritt für Schritt. Er stellt sich seiner Aufgaben, seinem Leben. Und hat am Ende Erfolg.

Nur wenn wir etwas tun, können wir etwas erleben. Und das Erleben bereichert uns. Wir sammeln Erfahrungen, sowohl in unseren Gedanken als auch in unseren Gefühlen. Und das macht das Leben am Ende vielleicht aus. Jeder hat doch Wünsche und Ziele für sein Leben. Wie traurig wäre es da, diese nicht zu erreichen, nur weil man sich nicht traut. Dieser Film kann einem helfen, dies zu erkennen und vielleicht auch selber den Mut zu finden, ähnlich wie Walter, sich eben doch zu trauen.

Von Ricarda


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