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5 Songs bei denen man die Wut spürt

Wenn ich richtig wütend auf etwas oder jemanden bin, höre ich gerne Songs, die natürlich ungefähr das widerspiegeln, was in mir gerade vorgeht. Es hilft einfach und ich denke, dass es vielen von euch ähnlich geht. Am liebsten gehe ich dann noch raus und schreie die Texte mit und dann ist mir auch egal, was die Anderen von mir denken, denn seien wir mal ehrlich: Da draußen laufen doch bestimmt genug Menschen rum, die mindestens genauso verrückt sind wie ich.

Also, wie versprochen, hier jetzt eine kleine Auswahl meiner Lieblingssongs aus der Kategorie „Aggro“.

Bullet for my Valentine-All These Things I Hate

Der Song stammt aus dem Jahr 2005 und spiegelt mit seiner Musik und seinem Text genau das wider, was in mir vorgeht, wenn ich einfach alles in meiner kleinen Welt satthabe. Wie der Name des Titels schon verrät, geht es um „All die Dinge, die ich hasse“. Wenn man dann noch kurz auf den Text im Refrain hört, weiß man, dass all diese Dinge um einen herum kreisen. Und das ist, verständlicherweise, ziemlich beschissen. Ich persönlich höre den Song so gerne, weil man dazu einfach unheimlich gut alles rausschreien kann. Egal ob zu Hause, im Auto oder auf einem großen Feld. Es funktioniert und es geht mir danach mindestens ein kleines bisschen, wenn nicht sogar viel besser.

30 Seconds To Mars-The Kill

In meiner Zeit an der Mittelschule, so 8. und 9. Klasse, hatte ich es wirklich nicht einfach. Vielleicht hab ich mir das Leben selbst ein bisschen schwer gemacht, aber das Leben war auch nicht ganz so fair zu mir. Ich musste durch schlechte Leistungen die Schule wechseln, kam also in eine neue Klasse in der jeder schon seine Rolle hatte und ich bekam dadurch automatisch die Rolle der Außenseiterin. Ich hatte Epilepsie und dadurch entstanden die ersten depressiven Phasen. Meine erste Freundin hat mit mir Schluss gemacht. Ich war wütend, traurig und wollte nur noch weg. In dieser Zeit hab ich oft dieses Lied gehört, auch heimlich im Unterricht (aber pssst!). Es lief quasi eine Zeitlang wirklich in Dauerschleife und es lohnt sich wenigstens einmal in dieses Lied reinzuhören, wenn man auch so ein Mensch ist, der gerne Musik hört, wenn er wütend ist.

Linkin Park-In The End

Diesen Song sollte jeder schon mindestens einmal in seinem Leben gehört haben. Es ist quasi ein „Klassiker“ in der Musikbranche, mit seinem Piano Sound im Intro und der einmaligen Art von Linkin Park. Leider hat sich Chester Bennington, der Frontsänger, viel zu früh entschieden seinem Leben ein Ende zu setzen. Er litt stark unter dem Druck als Musiker und nicht zuletzt auch an Depressionen. Zurück geblieben sind seine trauernde Familie, eine Menge Fans, die sich noch mehr Musik von Linkin Park gewünscht hätten und viele wunderbare Lieder, die man immer wieder gerne hört. Deshalb sage ich zu „In The End“ nur zwei Dinge:

1. Hört euch unbedingt noch „Shadow Of The Day“ von Linkin Park an und

2. R.I.P. Chester Bennington.

System Of A Down-Chop Suey

Wie die Band auf den Titel dieses Liedes kam, ist mir bis heute ein Rätsel, denn Chop Suey ist meiner Meinung nach ein asiatisches Gericht. Aber es wird schon seinen Grund haben. Die Band ist bekannt für seinen Metal-Sound und Texte, die vielleicht nicht immer Sinn ergeben. In dem Fall ist mir das relativ egal, denn ich persönlich springe gerne mal spontan durch die Wohnung und poge mit meiner Stehlampe, um meine Energie zu nutzen, wenn das Lied zufällig mal im Radio läuft. Da kommt es weniger auf den Text an, sondern mehr auf die Stimmung, die in mir aufkommt.

Eminem-Lose Yourself

Es ist der Titelsong vom Film „8 Mile“ und wohl einer der bekanntesten von Eminem. Vermutlich ist es nicht jedermanns Sache, da es ein Rap-Song ist, aber ich finde, dass er sich deutlich von anderen Liedern der Rap-Schiene unterscheidet, nämlich im Text. Eminem beschreibt, dass man seine Ziele immer verfolgen und sie niemals aufgeben sollte, weil man sehr viel schaffen kann, wenn man an sich glaubt. Er umschreibt es quasi, indem er seine persönliche Geschichte „erzählt“. Als einer der wenigen weißen Rapper hat es geschafft, sich in einer Szene durchzusetzen, die in Amerika hauptsächlich von „Schwarzen Männern“* dominiert wird. Und nicht zuletzt drückt auch der Beat eine unterschwellige Wut aus, die aber nicht gleich zu Beginn herauskommt. Sie steigert sich mit dem Intro, über die Strophe bis in den Refrain hinein.

Wichtig: Der Ausdruck „Schwarze Männer“ ist politisch korrekt, diese Bezeichnung wurde von Ihnen selbst so gewählt. (Quelle: ZDF)


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